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Lignano Strand - Wege, Thermen,Zoopark, Aquasplash

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Thermalzentrum

Die Thermenanlage gehoert zu den qualifiziertesten Strukturen Lignanos. Das Thermalzaentrum befindet sich im Ort Riviera und wurde 1963 eroeffnet. Es handelt sich um ein elegantes Gebaeude mit Dachterrasse fuer Sand- und Sonnenbaeder, das unter anderem ueber verschiedene seetherapeutische Einrichtungen verfuegt.

PUNTA VERDE ZOO

Der Punta Verde Zoo am Tagliamento, zeichnet sich durch seine ueppige Vegetation und seine zahlreichen Wasserlaeufe und Seen aus Mit seinen zwoelf Hektar Flaeche duerfte er zu den best ausgestattesten Zooanlagen Italiens gehoeren. Einheimische Pflanzen als auch solche aus subtropischen Gefilden sowie aus gemaessigten bis kuehlen Klimazonen sind hier zu finden. Die etwa 1200 Tiere, die 200 verschiedenen Arten angehoeren, leben in grossen, artgerechten Behausungen und Freigehegen, die aus natuerlichen Baumaterialien wie Holz und Stein gefertigt sind. Die artgerechte Unterbringung und Betreung der Tiere hat dazu gefuehrt, dass sie sich hier staerker weitervermehren als in anderen Tiergaerten.

Parco Hemingway

1953 hatte man dem amerikanischen Schriftsteller Hemingway ein herrliches Fleckchen Erde ueberlassen, damit er sich dort ein Sommerhaus baute. Hemingway nahm das Angebot an, doch kehrte er nie wieder nach Lignano zurueckŠ Aber eigentlich schon, indem er dem 1984 eroeffneten Stadtpark seinen gab wurde der fruehere Campingplatz bekannt. Die vier Hektar Gruenflaeche sind mit ueber 4000 hochgewachsenen Baeumen bepflanzt, zwischen ihnen sind ueppige einheimische Straeucher und Gehoelze. Im Park gibt es ausserdem einen Trimmpfad und einen Kinderspielplatz. Fuer Veranstaltungen steht eine kleine ueberdachte Freilichtbuehne zur Verfuegung.

Acquasplash

Besondere Erwaehnung verdient ausserdem das in Pineta gelegene Aquasplash. Dieser 1985 als Ergaenzung zum Strand entstandene Wasserfreizeitpark erstreckt sich auf 40000 qm zur Lagunenseite hin und bietet allle nur erdenklichen Spiele und Freizeitvergnuegen im und am Wasser. Zu diesem feuchtfroehlichen Mini-Disneyland gehoeren ein grosser See, ein Wellenschwimmbad, Rutschbahnen unterschiedlicher Laengen und Neigungen, Orte zum Entspannen, Kinderspielplaetze und Aussichtsterrassen.

Arena "Alpe Adria"

Die 1987 eroeffnete und vom Architekten Nizzoli aus Mailand entworfene Alpen-Adria Arena gilt als Kunstwerk. Sie liegt eingebettet in ein grosses Gartenlabyrinth; dem Aussehen nach archaeologischer Ueberrest einen antiken Theaters mit gruenbewachsenen Sitzreihen. Besonders auffaellig ist die bauliche Strukturierung des Labyrinths, wo es spielerisch mit den verschiedenen Formen umgegangen wird: es beginnt mit einem Ziqqurat, dem astronomischen Turm der antiken mesopotamischen Kulturen, gefolgt von einem klassizistischen Irrgarten, um dann zu einer Szenerie mit perspektivisch anmutden Kulissen ueberzugehen. Erzeugt wird der Effekt durch hier und da unterbrochene Heckenzaeune, zwischen die man verwirrende, menschenaehnliche Profile gesetzt hat. Dann schliesslich das klassische Labyrinth, wie auf Kreta, in dessen Mitte sich natuerlich der Minotaurus befindet.

In Lignano kann man ungeahnte Spuren aus alten Zeit entdecken, die mit der rapiden Entwicklung des staedtischen Weichbilds verschmelzen, oft aber aufeinanderstossen. Das Herz des alten Ortes schlaegt in einer kleinen, baeuerlichen Ansiedlung in Pineda, das direkt an der Lagune liegt, wo man noch einige Aspekte seines damaligen Stadtbildes erkennen kann: es handelt sich dabei um zwei sehr alte baeuerliche Gebaeude ( die schon auf einer Karte aus dem Jahr 1677 verzeichnet waren) und um die St. Zacharias-Kirche, die ueber Jahrhunderte, als wichtiger Bezugspunkt, nicht nur in religioeser Hinscht, fuer die Bewohner von Lignano galt.

In der Gegend um die EFA-ODA Ferienheime erhellen die Sonnenstrahlen, die schraeg zwischen den Kiefern eingallen, die aus dem 15. Jahrhundert stammende Kirche S. Maria, die 1965, waehrend der Ueberschwemmung des Tagliamento, aus Bevazzana hierhergebracht und wiedererrichtet wurde. Hinter den einfachen Ziegelmauern verbergen sich wundervolle, kostbare Fresken ( XV Hahrhundert), die an "einen Maler aus der Schule des Mascolino da Panciale" erinnern. Der alte Brauch der Versteigerung wiederholt sich immer aufs neue und die Fischer werden zu Schauspielern, Komparsen und Hauptdarstellern in einem Stueck, da von Goldoni stammmen koennte.

Die Lagune war, seit der Zeit der Roemer, Schauplatz eines gewaltigen Schiffs- und Handelsverkehrs. Aus dieser Zeit zeugen die zahlreichen Funde, die im kleinen Museum, und staedtischen Kulturzentrum, ausgestellt sind. Die Fahrt flussaufwaerts, den Stella entlang, zwischen Weiden und Pappeln, inmitten einer sanften Landschaft, ist wirklich ein einzigartiges Erlebnis an einem toten Arm des Flusses, von Zypressen und Sumpfbinsen umgeben, erhebt sich die Maria Schnee Kirche, wie ein Splitter einer laengst vergangenen Zeit. Hier wurde ein Hospiz im XII. Jahrhundert von den teutonischen Rittern fuer die Pilger errichtet, die darauf warteten, von Latisana aus ins Heilige Land zu fahren. Naechstes Ziel ist Precenicco, wo das "Canevon", ein grosser Getreidespeicher, erwaehnenswert ist, der gegen Ende des 18. Jahrhunderts von Grafen Cassis-Faraoni, Herrn von Precenicco, einer malerischen, reichen Persoenlichkeit syrischer Herkunft, errichtet wurde.

Im wuderbaren (privaten) Park an den Ufern des Stella, geplant von Lappelli, sind Reste einer "Gloriette", die auf der Ruine eines mittelalterlichen Turms erbaut war und einer Jesuitenkirche zu sehen. Man faehrt weiter bis Palazzolo dello Stella, das bis auf die Roemerzeit zurueckgefuehrt werden kann. In der bezaubernden "Farie Bertoli" ist ein interessantes Antiquarium untergebracht, wo man unter anderem einen Meilenstein mit einer Widmung fuer Konstantin bewundern kann (hier fuehrte die wichtige Via Annia vorbei). In der Friedhofskirche sind Fresken aus dem 15.Jahrhundert zu sehren, die dem Thanner und Calderari zugeschrieben werden, waehrend in der St.Bartholomaeus Kirche ein wichtiges Fresko aus dem 13. Jahrhundert zu finden ist, das aus der Schule des Giotto stammt. Am Ufer des Stella, neben dem Hauptolatz von Precenicco, liegt, wie ein gestrandetes Schiff, das Marinaretto Haus, eine fuer die Heliotherapie im Jahr 1933 vom bekannten Arch. Ermes Midena geschaffene Kolonie. Den Stella weiter aufwaerts liegt Ariis, die heheimste und aelteste Seele des Flusses. Die alte Wehrburg hat der Villa Ottelio Platz gemacht (XVI Jahrhundert), die sich inmitten der reichen Vegetation im Wasser spiegelt. Hier, in der Naehe der Quellen, trifft man auf zahlreiche, kleine Wasserlaeufe, Wasseradern und Tuempel.

Aufgrund des Wasserreichtums sind im Laufe der Zeit die Muehle Colo' und die Muehlen in Rivignano, Ariis und Sterpo entstanden. Auf dem Land sind zahlreiche Exemplare der "Kultur der Villen" zu finden, wie etwa die Villa Colloredo-Mels in Muscletto die Codroipo, oder die Villa Kechler (XVI Jahrhundert) in San Martino, wo Hemingway seinen letzten italienischen Aufenthalt verbracht hat. Zu guter letzt sei die prachtvolle, schlossartige Villa Manin in Paassariano erwaehnt, die den Besucher mit seinen weit ausladenden Fluegelbauten aufnimmmt. Sie stellt den "Schwanengesang" des untergehenden venetianischen Adels dar und war der Landsitz des letzten, wehmuetigen Dogen der Republik Venedig, Ludovico Manin. In einem der 350 Raeume schlief Napoleon Bonaparte zur Zeit des Abkommens von Campoformio (1737). Die Villa blieb im Besitz der Familie Manin und wurde erst vor wenigen Jahrzehnten von der Region Friaul-Julisch -Venetien gekauft. Heute bietet sie nach einer vollstaendigen Restaurierung, den passenden Rahmen fuer bedeutende Kunstausstellungen, wie zum Beispiel die Eroeffnungsausstellung ueber Tiepolo und die Langobardenausstellung im Jahr 1990. Stetig sind die Wagensammlung und ein reichhaltiges Waffenarsenal. Ein wunderschoener Park mit kleinen Teichen, Statuen, Buesten und seltenen Baumarten laedt zum Spazieren ein. Ausserdem ist hier das regionale Zentrum zur Katalogisierung und Restaurierung von Kunstwerken untergebracht. Die Pontebbana-Strasse weiterfahrend, dem Flugplatz der Frecce Tricolori gegenueber, trifft man auf den landwirtschaftlichen Betrieb Pittaro, der neben den hervorragenden Weinen eine echte Raritaet aufweisen kann: eine Sammlung von Gegenstaenden fuer den Weinbau: Messbecher fuer Wein und Weinbrand, Glaeser, Korkenzieher, Wagen, Flaesser, schoene, alte Flaschen etc.

Von Codroipo weiterfahrend, muss man unbedingt in San Vito al Tagliamento Halt machen, das auf eine eindrucksvolle, kuenstlerische Vergangenheit zurueckblicken kann. Der Dom und das Kirchlein S.Maria dei Battuti sind reich an Kunstwerken. In den 10 Raeumen des Heimatsmuseums (Museo della vita contadina del Friuli Occidentale) kann man das wahre Gesicht Friauls, das an die Erde und den Lauf der Jahreszeiten gebunden ist, erkennen. Im Ortsteil Gorizzo liegt die Villa Mainardi, ehemals Colloredo-Mels (XVI. Jahrhundert), wo 1692 der erste, grosse friaulische Dichter Ermes von Colloredo starb und wo Nievo sich aufhielt. Auf der Rueckfahrt nach Latisana ist ein Abstecher nach Varmo unumgaenglich, um die Pfarrkirche mit dem kostbaren Tryptichon des "Pordenone" zu besichtigen. Das Landhaus La Grinta in Fraforeano, nicht weit von der Autobahnausfahrt Ronchis-Latisana, bietet die Moeglichkeit eines Urlaubs am Bauernhof, inmitten von Feldern und im Rahmen einer urigen Landschaft im Bereich der Villa De Asarta-Kechler.

So gelangt man schliesslich nach Latisana, die antike Hauptstadt Suedfriauls, wo durch Restaurierungsarbeiten, der Altstadt ihre herkoemmliche, venetianische Linienfuehrung zurueckgegeben wird, die durch die ausgepraegte Farbfreundlichkeit der Fassaden, die Arkaden und Boegen aus Stein gekennzeichnet ist. Im Dom wird eine echte Perle der Kunst aufbewahrt: das Tafelbild Die Taufe Christi 1566-67 von Poalo Veronese ausgefuehrt. Jeden Mittwoch wird die Innenstadt von zahlreichen Staenden, die Waren aller Art feilbieten, belebt. Der Markt von Latisana hat eine langjaehrige Tradition. Wenn man ueber die Tagliamento Bruecke faehrt, stoesst man auf die Villa Mocenigo, die dem Arch. Baldassare Longhena zugeschrieben wird. Hier lebte Adriana Ivancich, das Maedchen das von"Jugentlichkeit und ueberschaeumender Schoenheit erstrahlte" und das Renata im autobiographischen Roman "Jenseits des Flusses und zwischen den Baeumen" von Hemingway wird.

Etwas weiter trifft man auf Alvisopoli, die Utopie aus Stein, die der illuministischen Kultur des Alvise Mocenigo entsprungen ist, der ein weites,malariaverseuchtes Sumpfgebiet erschlossen und in fruchtbares Ackerland umgewandelt hat. Die herrliche Benediktinerabtei in Sesto al Reghena aus dem Jahr 762, fuehrt uns in die Zeit der Langobarden zurueck. Von der ehemaligen weitlaeufigen Struktur des Klosters sind wenige Bauten erhalten geblieben, die renoviert wurden. Die Kirche S. Maria in Silvis stellt ein besonderes Kleinod dar und beinhaltet einen Freskenzyklus, aus dem besonders der Lignum Vitae erwaehnenswert ist.

Wir sind in Portogruaro Stadt des Lemene und der Reiher. Mit seiner fast vollstaendig erhaltenen Altstadt, mit seinen Gasschen, Tuermchen und Plaetzen, auf denen mittelalterliche Haeuser stehen, mit seinen Kanaelen mit den Wassermuehlen, dem schiefen Kirchturm und dem reich verzierten Rathaus, das wohl zu den elegantesten Italiens zaehlt, ist ein Klein-Venedig. Einer Besichtigung wert sind das palaenotologische Museum Michele Gortani und das Museo Nazionale Concordiense, wo die Funde der roemischen Kolonie Julia Concordia und des umliegenden Gebiets ausgestellt sind. Es ist ein einzigartiges Erlebnis in diese unwirkliche Atmosphaere einzutauchen und in einer der "Hostarie" ein Glas Wein zu trinken und dabei den langsam vorbeifliessenden Lemene zu beobachten, wo Enten und Gaense ungestoert umherschwimmen oder gebackenen Fisch im "Ai 3 Scalini" zu essen, das der hoelzernen Marienkapelle gegenueberliegt, die 1627 von den Fischern aus Caorle errichter wurde.

Einen kleinen Umweg sollte man in Kauf nehmen, um Concordia Sagittaria, eine wichtige roemische Kolonialstadt am Rande der Via Annia, zu besichtigen. Hier fand vor langer Zeit die Erzeugung von Pfeilen (Sagittae) statt. Erhalten geblieben sind bedeutende Ausgrabungen aus der roemischen und vorchristlichen Zeit, unter anderem eine "Trichora", errichtet um die Mitte des IV.Jahrhunderts und eine Basilika. Im voelkerkundlichen Museum sind erst neulich errungene und aus den Ausgrabungen der Basilika stammende Funde ausgestellt.

Fuer weitere Ausflugsziele verweisen wir auf die Kunst-und Reisefuehrer, die Kunstschaetze, Denkmaeler und Erinnerungsstaetten naeher beschrieben. Wir moechten hier nur einige der wichtigsten Orte anfuehren, um Ihr Interesse dafuer zu wecken.

In der Provinz Udine: in der Provinzhauptstadt (voelkerkundliches Museum,Städtisches Museum der Volkskunst und des Brauchtums, naturhistorisches Museum, Galerie für moderne Kunst, Dommuseum, Burg, Lionello-Loge, St. Johannes-Loge, St. Franziskus-Kïiche, erzbischöfliches Palast - mit Fresken des Tiepolo - Hl. Maria zur Burg, Reinheitsoratorium); Aquileia ( archeologiches Musem, Basilika, Kruezweg);Cividale del Friuli (archeologiches Museum, Longobardentempel, Dom, keltische Gruft, Teufelsbrücke, Wallfahrtskirche Castelmonte, Gruft-Kirche und Grotte in San Giovanni d'Antro, in den Ntisone Tälern); Corno di Rosazzo (Abtei); Gemona del Friuli (Dom); Palmanova (Festung); San Daniele del Friuli (Guarneri Bibliothek, Dom); Tolmezzo (karnisches Museums der Volkskunst und des Brauchtums); Venzone (Dom, Taufkapelle); Zuglio (römische Ausgrabungen, Peterskirche). In der Provinz Pordenone: in der Provinzhauptstadt (völkerkundliches Museum, Palais Ricchieri, Dom, Rathaus, Burg Torre); Aviano(Burg Aviano); Casarsa(Hl.Kreuz-Kirche); Maniago(Dom); Pinzano (!Valeriano-Kirche); Porcia (Burg und Villa Dolfin-Correr); Sacile (Dom); Spilimbergo (Dom, Burg, Anronius-Kirche in Barbeano); Zoppola (Burg). In der Provinz Görz: in der Provinzhauptstadt (Museum in Palais Attems, Kunst-und naturhistorisches Museum, Burg und mittelalterliches Stadtviertel, Dom); Grado (St. Eufemia-Basilika,Taufkapelle, Hl. Maria Kirche, Altstadt); Gradisca (Festung, Dom); Monfalcone (Festung);Redipuglia (Heldengedenkstätte, der Karst); San Floriano del Collio (Burg). In der Provinz Triest: In der Provinzhauptstadt (Meeresaquarium, Burg San Giusto, San Giusto Basilika, Burgmuseum, Meeresmuseum Revoltella,Kunst - und naturhistoriches Museum, Tergesteo, Piazza dell'Unità, Caffé degli specchi, Römisches Theater, Theatermuseum, SchlB Miramare); Muggia (Dom, Hl. Maria-Basilika); Prosecco (Grotta Gigante); Duino (Burg).